logo  

Informace
pro návštěvníky


Aktuální akce a výstavy

Muzeum a galerie

Odborná činnost

Výroční zprávy

Historie Hustopečí

Fotogalerie

Muzejní spolek

Sdružení Alfons

Fotoklub

Oděvní tvorba inspirovaná
lidovou kulturou


Deutsch

По-русски

English


fb
name

HUSTOPEČE (AUSPITZ) - GESCHICHTE

Die Stadtenwicklung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Mgr. Kamila Svobodová
Übersetzung von Adrian von Arburg, Ph.D.


In der ersten Hälfte 19. Jahrhunderts war Auspitz eine untertänige Stadt, die zur Eisgruber Herrschaft gehörte, deren Eingentümer das Geschlecht der Liechtensteiner war. 1836 lebten in der Stadt 2906 Einwohner in 346 Häusern; abgesehen von Bauern wurden 134 Handwerker und 26 Handelsleute verzeichnet. Außerdem wurde jeden Donnerstag der Hauptmarkt veranstaltet, ferner drei Mal wöchentlich Viehmärkte und daneben auch drei Jahrmärkte. Die einst namhaften Viehmärkte verloren allmählich ihre Bedeutung, bis sie 1843 aufgehoben wurden.

Der Stadt gehörte ein Spital, das von der Obrigkeit 1555 gegründet worden war. Um die Gesundheit der Einwohner sorgten auch ein Stadtphysicus, zwei Wundheiler, drei Geburtshelferinnen und ein Apotheker. Diese waren besonders 1831 vonnöten, als hier, wie auch in andersen mährischen Städten, die Cholera ausbrach, der unter den Stadtbürgen wahrscheinlich 42 Menschen zum Opfer fielen.

In Auspitz bestanden zwei Schulen, das Unvollständige Piaristengymnasium für Knaben und die von der Pfarrei getragene Trivialschule, die fast vollständich für Mädchen bestimmt war. Diese Einrichtung erhielt 1848 ein neues Gebäude, das unter Aufwendung von rund 7000 Gulden errichtet worden war.

Das kirchliche Leben konzentrierte sich um die spätgotische St. Wenzels-Kirche auf dem Stadtplatz, die 1816 einer gründlichen Rekonstruktion unterzogen wurde. Weitere Reparaturen wurden 1829 und 1842 durchgeführt. 1837 wurde auch die Kapelle des Heiligen Sebastian, Rochus und Heiligen Rosalia auf dem Kreuzberg repariert und in den 30er Jahren wurde auf dem Friedhof eine kleine Kapelle erbaut. Unter der Pfarrern erlangte eine außergewöhnliche Beliebtheit vor allem Kajetan Richter, der zwischen 1832 und 1863 das Pfarrersamt inne hatte.

Was die Landwirtschaft betrifft, so war in Auspitz seit je her der Weinbau der bedeutendste Wirtschaftzweig. Von Weinreben wurde fast die Hälfte des kultivieren Bodens eingenommen. Ab den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts begann der Weinbau allerdings eine geringere Bedeutung einzunehnem und die Weinreben fingen an, unrentabel zu sein. Gleichzeitig sank auch der Weinkonsum, da Wein immer mehr von Bier und günstigem Kartoffelschnaps abgelöst wurde.

 





Městské muzeum a galerie
Dukelské náměstí 23
693 01 Hustopeče
tel. muzeum:
519 413 849
tel. galerie:
519 412 254
tel. etnograf:
519 411 227
muzeum@hustopece.cz
galerie@hustopece.cz
sarka.prokesova@hustopece.cz


Městské muzeum a galerie
je organizační složkou
Města Hustopeče
www.hustopece.cz