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Auspitz / Hustopecz.
Es ligt diese Statt zwischen Austerlitz und Niklsburg, von dem ersten 3 unnd von dem andern Orth 2 Meylen, unnd nicht weit von einem See, daran Braunowitz, Polehradice und Kobili ligen. Es ist dieser Orth berühmbt wegen der statlichen Ochsen- und Pferd-Märckte, so wochentlich allda seyn; unnd werden sonderlich die Ochsen, so die Raaber, Altenburger, Preßburger, Tyrnauer unnd Wartberger auß Ungarn dahin bringen, ferners von dannen an weit entlegene Orth getrieben, insonderheit aber von den Mährischen Metzgern erkaufft. Es gibt auch einen grossen Weinwachs umb Auspitz, welcher aber, des kalckigen Bodens halber, gar ungesund ist; daher es allhie wenig alte Leuth, hergegen gar viel lahme und podagrische gibet. Sonsten ligt dieser Orth, wegen der Oesterreichischen unnd Hungarischen Nachbarschafft, zu Friedens Zeiten gar wohl. Kayser Rudolff hat dem Graffen von Schwartzenberg, als er Anno 1598 die Vestung Raab in Ungarn erobert, das Stättlein Hustopez geschenckt, so vielleicht dieses Auspitz, welches die Böhmische Mährer Hustopecz nennen, seyn mag. Anno 1623 hat Bethlen Gabor Auspitz eingenommen.
(Martin Zeiller, in: Matthaeus Merian,
Topographia Bohemiae, Moraviae et Slesiae, 1650)

HUSTOPEČE (AUSPITZ) - GESCHICHTE

Entwicklungslinien und Höhepunkte in der älteren Geschichte von Hustopeče

Prof. Dr. Franz Machilek


Die oben zitierte Beschreibung von Hustopeče/Auspitz1 entstand gut vier Jahrhunderte nach der ersten urkundlichen Erwähnung dieses Ortes im Jahr 1247 und steht damit zeitlich annähernd in der Mitte des Weges von der Ersterwähnung bis heute. Der wohl von Martin Zeiller (1589–1661) für das weitverbreitete topographische Werk des Matthäus Merian d.Ä. (1593–1650) verfaßte Text machte Auspitz der damaligen gelehrten Welt als herausragenden Viehmarkt an der von West- bzw. Oberungarn durch Südmähren und Südböhmen über Pilsen nach Nürnberg führenden Ochsenhandelsstraße sowie als wichtigen Weinbauort in der Markgrafschaft Mähren bekannt. Die Beschreibung gibt wertvolle Hinweise auf die Herkunft der Ochsen aus den großen Viehhandelsplätzen in Raab (Győr/Ungarn), (Ungarisch-) Altenburg (Magyaróvár), Preßburg (Bratislava), Tyrnau (Trnava) und Wartberg (Senec östlich Bratislava) sowie darüber hinaus auf einige aktuelle Ereignisse der Geschichte von Hustopeče aus der Zeit unmittelbar vor der Abfassung des Berichts2. Den erwähnten See dürfte der Autor des Textes auf der Mähren-Karte des Jan Amos Comenius von 1627 oder deren Abdruck im Atlas der Markgrafschaft Mähren des Joannis Blaeu von 1645 gefunden haben; er wird darauf von den Orten Polehradice (Polehraditz), Brumovice (Brumowitz), Čejkovice (Czeikowitz) und Kobylí eingerahmt. Der See sollte wohl die Teiche im Bereich des Flüßchens Kyjovka zeigen. Ein halbes Jahrhundert vor dem Erscheinen der Topographia Bohemiae, Moraviae et Slesiae war Hustopeče aus dem Besitz und der Herrschaft des reichen Zisterzienserinnenklosters Aula sanctae Mariae (Mariensaal, wegen der Stifterin auch Königinkloster genannt) in Staré Brno in den Besitz der mächtigen österreichisch-mährischen Adelsfamilie von Liechtenstein gelangt. Der in Einzelheiten ungeklärte Übergang bildet eine deutliche Zäsur in der Geschichte der Stadt; er soll am Schluß des vorliegenden Beitrags stehen, der die vielfach bis heute nachwirkenden Grundlagen der späteren Entwicklungen in kurzem Überblick darstellen soll.

I.
Das auf halbem Weg zwischen der přemyslidischen Residenzstadt Brno (Brünn) und der landesfürstlichen Burgstadt Břeclav (Lundenburg) an den westlichen Ausläufern des Steinitzer Waldes in geschützter Tallage gelegene Hustopeče ist als ein zum Burgbezirk Břeclav gehörendes landesfürstliches Dorf entstanden. Die günstige Lage hat den weiteren Ausbau der Siedlung in der Folgezeit entscheidend bestimmt. Der patronymische Ortsname wird von dem slavischen Personennamen Usopek abgeleitet. Die ältesten urkundlichen Belege aus den vierziger bis siebziger Jahren des 13. Jahrhunderts repräsentieren ausschließlich die von jenem abgeleiteten slavischen Namensformen; erst seit Ausgang des 13. Jahrhunderts erscheint der Ortsname zunehmend auch in eingedeutschter Form in den Quellen: 1247 Vzpez, 1249 Uztopesch, 1256 Huztopesch, 1257 Hvztopetz, 1258 Hustopecz, 1271 Vzpetsch, 1279 Auspecz, 1321 Hustopecz, 1351 Auspetz, 1410 Auspitz. Die unter dem Namen Česka Ves („Bemdorf“, Böhmendorf) bekannte slavische Altsiedlung entstand rechts des Flüßchens Štinkavka am Fuß des Kreuzberges südwestlich der späteren, im 13. Jahrhundert im Zuge der Kolonisation durch Lokation mit deutschen Siedlern links des Flüßchens Štinkavka planmäßig errichteten Neusiedlung. Als Bemdorf wird die Altsiedlung erstmals in einer Urkunde der Äbtissin Berta des Zisterzienserinnenklosters Aula sanctae Mariae in Staré Brno im Jahr 1383 bezeichnet. Sie erscheint darin noch als eigenes Dorf (villa) neben der jüngeren Siedlung, die als oppidum und damit bereits als Markt bezeichnet wird. Das Bemdorf bildete später eine Vorstadt der vom Markt zur Stadt aufsteigenden Neusiedlung. Die Situation ist auf der um 1730 entstandenen Federzeichnung der Stadt, der ältesten Ansicht der Stadt überhaupt, in übersichtlicher Weise dargestellt. 8 Die Darstellung läßt den Charakter der Altsiedlung als Straßendorf deutlich erkennen. Ein vergleichbares Nebeneinander von älterer slavischer Siedlung unter ähnlicher Bezeichnung und jüngerer Ausbausiedlung mit deutschsprachigen Siedlern aus der Kolonisationsperiode wie bei Hustopeče liegt auch bei Miroslav (Mißlitz) bei Znojmo (Znaim), Rosice (Rossitz) westlich von Brno oder bei Blučina (Lautschitz) südlich von Brno vor. Der Ausbau von Hustopeče und seines Umlandes erfolgte im Rahmen des umfassenden, von Seiten der přemyslidischer Herrscher mit Unterstützung durch die kirchlichen Kräfte betriebenen Landesausbaus Böhmens und Mährens im 13. Jahrhunderts und der damit verbundenen zweiten großen Siedlungswelle. In die Region Hustopeče zogen Neusiedler vor allem aus dem heutigen niederösterreichischen Weinviertel zu. Der Zuzug bewirkte eine nachhaltige Intensivierung der wirtschaftlichen Verhältnisse, speziell des Weinbaus, die Einführung neuer Rechtsformen wie des emphyteutischen „deutschen“ Rechts und des Weinbergrechts, die mit lang anhaltender Dominanz des deutschen Elements verbundene Zweisprachigkeit der Bevölkerung sowie auf Grund der extensiven Weinbaukultur auch eine weitreichende Veränderung des Flur- und Landschaftsbildes. Die früheste urkundliche Erwähnung von Hustopeče steht im Zusammenhang mit der Ausstattung des anfangs der vierziger Jahre des 13. Jahrhunderts durch den reichen Brünner Bürger Ulrich Schwarz (Niger) mit Unterstützung König Wenzels I. von Böhmen (1230–1253) und dessen Gemahlin Kunigunde († 1248) gestifteten und nach der Augustinus-Regel ausgerichteten Frauenklosters Marienzelle (Cella sanctae Mariae) in Staré Brno. Unter den diesem übertragenen Gütern und Rechten befanden sich unter anderem zwei Fleischbänke in Královo Pole (Königsfeld), eine Mühle und ein Hof in Telnice (Telnitz), Grundstücke in Menín (Mönitz) und Pohořelice (Pohrlitz) sowie Weingärten in Pouzdřany (Pausram) und Hustopeče, wobei der Besitz in Hustopeče in der Urkunde von 1247 erstmals ausdrücklich angeführt erscheint. Eine führende Rolle beim Aufstieg von Hustopeče seit der Mitte des 13. Jahrhunderts spielte offenkundig der seit 1249 mehrfach in den Urkunden genannte und zum engen Umkreis des mährischen Markgrafen bzw. böhmischen Königs Přemysl Otakar II. (1247/1253–1278) zählende Wilhelm von Hustopeče. In der am 14. Januar 1249 in Brno ausgestellten Urkunde Markgraf Přemysls, mit der dieser Heinrich von Liechtenstein zum Dank für geleistete Dienste das damalige Dorf Mikulov (Nikolsburg) übertrug, steht er als Wilhelmus de Uztopesch in der von dem Olmützer Bischof Bruno von Schauenburg (1245–1281) angeführten Zeugenreihe unter den mährischen Adeligen. Bei der wohl auf landesfürstlichem Grund im Auftrag Přemysls von Wilhelm durchgeführten Lokation von Hustopeče scheint der Ort zu großen Teilen in seinen Besitz gelangt zu sein. Ihm ist wohl auch der Plan zur Anlage des für Marktzwecke geeigneten weiträumigen Platzes in der Neusiedlung zu verdanken. Hustopeče und Pouzdřany werden in der Urkunde über die Bestätigung des Besitzes des Klosters Marienzelle in Brno durch Papst Innozenz IV. (1243–1254) aus dem Jahr 1248 ausdrücklich als Dörfer bezeichnet (in de Puzramis et de Vzpersch villis). Wilhelm gehörte der einflußreichen Familie der Herren von Egrberk (Egerberg) an, die neben der namengebenden Burg über dem Fluß Ohře (Eger) am Rand des Duppauer Gebirges unweit von Kadaň (Kaaden) über reiche Besitzungen in Mähren und in Niederösterreich sowie über enge Verbindungen zu den Zisterziensern in Velehrad (Welehrad) und Smilheim zu Visovice (Wisowitz) sowie zu den Johannitern in Hohenau (südlich der Mündung der Dyje/Thaya in die Morava/March) verfügte. In die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts werden die Anlage einer kleinen, archäologisch erschlossenen Burganlage auf dem Hügel Homolím in der Altsiedlung 18 und der Bau der Pfarrkirche St. Wenzel in der Neusiedlung datiert. Die Burganlage in der Art einer Motte dürfte mit der Aktivität des Wilhelm von Hustopeče in Verbindung stehen; die dortigen archäologischen Funde stammen aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Der älteste Beleg über die Existenz der Pfarrkirche in Hustopeče liegt für das Jahr 1303 vor; er findet sich in einem späteren Notariatsinstrument von 1354 über die vorausgehenden Leistungen des päpstlichen Zehnten. Die Pfarrkirche wurde in beherrschender Lage im Südosten des leicht abfallenden, weiträumigen Platzes der Neusiedlung errichtet. Von der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichteten ersten Kirche bestanden Teile bis zur Zerstörung der erweiterten Pfarrkirche nach dem Einsturz des Turmes im Jahr 1961. Das Patrozinium St. Wenzel ist als Hinweis auf die Nähe der Akteure der Neusiedlung zur přemyslidischen Macht zu verstehen.

II.
Um 1320 befand sich Hustopeče zum überwiegenden Teil im Besitz von König Johann von Luxemburg (1310–1346) sowie der Brüder Wilhelm und Friedrich von Egrberk. Es wird angenommen, daß der Teil Johanns auf früheren Besitz der Templer zurückging, deren Niederlassung im nahen Čejkovice mit der Aufhebung des Templerordens durch Papst Clemens V. (1305–1314) im Jahr 1312 in königlichen Besitz übergegangen war. Wenige Jahre später (1323) stiftete Elisabeth Rejčka (Richenza) von Polen-Kalisz († 1335), die Witwe der böhmischen Könige Wenzel II. (1283–1305) und Rudolf von Österreich (1306–1307) die beiden inzwischen von ihr erworbenenen Besitzkomplexe – den Besitz König Johanns auf dem Weg einer Schuldablösung, den Besitz der Herren von Egrberk durch Kauf – zusammen mit anderen Gütern an das von ihr mit Unterstützung des Königs gegründete Zisterzienserinnenkloster Aula sanctae Mariae unterhalb der königlichen Burg Špilberk (Spielberg) zu Staré Brno und vereinigte damit den Besitz in Hustopeče in einer Hand. Die Klostergründung wurde in den Jahren 1323/1324 durch König Johann und den avignonesischen Papst Johannes XXII. (1316–1334) bestätigt. Die künftigen Äbtissinnen stammten in der Mehrzahl aus führenden mährischen Adelsfamilien. In der Stiftungsurkunde Elisabeths vom 1. Juni 1323 wird Hustopeče als Markt im Rechtssinn (villa forensis) bezeichnet. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts verblieb Hustopeče – wie bereits erwähnt – im Besitz des Klosters Aula Sancte Mariae. Zu den zusammen mit Hustopeče an das Kloster in Staré Brno gelangten Besitzungen gehörten auch die Dörfer Starovice und Starovičky (Groß- und Kleinsteurowitz) sowie das etwa auf halbem Weg zwischen Brno und Hustopeče gelegene und als Gerichtsort bedeutende Měnín (Mönitz). Neben Starovice und Starovičky hatte das Kloster in der näheren Umgebung von Hustopeče keine weiteren Besitzungen. 1350 bestimmte Markgraf Johann Heinrich (1349–1375), daß sich die Einwohner von Hustopeče, Ivančice (Eibenschitz) und Pohořelice, die Rechtsbelehrungen bisher in Měnín eingeholt hatten, künftig an das Gericht in Brno zu wenden hatten. Nach der Typisierung von Josef Válka ist Hustopeče wie Měnín, Pohořelice und weitere Marktsiedlungen bereits für das 13. Jahrhundert der Kategorie der „kleineren Städte“ (menší města) zuzurechnen. Im Zuge des Gründungsvorgangs verlieh Bischof Konrad I. von Olomouc (1316–1326) dem Königinkloster am 17. April 1324 das Patronatsrecht auf die Pfarrkirche St. Wenzel in Hustopeče, wobei die eine Hälfte des Kirchenzehnten an Wein und den verschiedenen Getreidearten dem Kloster, die andere Hälfte dem damaligen Pfarrer namens Milota und seinen Nachfolgern zugesprochen wurde. Milota war wohl ein Vertrauter aus der Umgebung von Elisabeth Rejčka; sein Nachfolger als Pfarrer in Hustopeče wurde Elisabeths Kaplan Stephan. In der Zeit des Großen abendländischen Schismas inkorporierte der römische Papst Bonifaz IX. (1389–1404) die Pfarrkirche am 15. März 1395 dem Kloster. Da sich der seit 1380 als Pfarrer nachweisbare Prager Kanoniker Hermann noch im Besitz der Pfarrei befand, blieb die Inkorporation jedoch zunächst wirkungslos; das Kloster konnte die Pfarrei erst nach der Resignation Hermanns 1402 in Besitz nehmen. Unter den 62 von Papst Bonifaz IX. in der Diözese Olomouc verliehenen Pfarreien rangierte Hustopeče, was das geschätzte jährliche Einkommen betrifft, zusammen mit Hrušovani (Grusbach) mit 30 Mark Silber an fünfter Stelle, und zwar nach Našimeříce (Aschmeritz) mit 53, Velké Meziříčí (Groß Meseritsch) mit 50, St. Jakob in Brno mit 41 und Valeč (Waltsch) mit 31 Mark Silber.

III.
Seit dem 13. Jahrhundert bildete der Weinbau die Haupterwerbsquelle der Bevölkerung von Hustopeče und des Umlandes. Das in Hustopeče für Streitfragen in Sachen des Weinbaus eingerichtete Berggericht war auch für die umliegenden Weinbauorte zuständig; Oberhof für Berufungen in Streitfällen war anfänglich das Berggericht auf der etwa 25 km südlich von Hustopeče und etwa 10 km südlich von Mikulov im heutigen Bezirk Mistelbach in Niederösterreich gelegenen Burg Falkenstein, ein deutlicher Hinweis auf die Herkunft der Kolonisten aus dem dortigen Weinbaugebiet. Später war das Berggericht in Hustopeče selbst letzte Instanz. 35 Das im Falkensteiner Bergtaidingbuch von 1309 überlieferte Weinbergrecht dürfte auch in Hustopeče gegolten haben. Zahlreiche Bürger aus Brno, aus Klöstern in Mähren, vereinzelt auch aus solchen in Böhmen, sowie Adelige erwarben in Hustopeče Weinberge. 1351 schlossen die Brünner Besitzer von Weinbergen, die sich wegen der Höhe der vom Kloster Aula sanctae Mariae erhobenen Abgaben geschädigt fühlten, einen Vergleich mit Äbtissin Elisabeth und dem Konvent des Klosters; die Abgaben sollten sich fortan nach den im Einzelnen anführten Lagen der Weinberge richten. 1362 legte Äbtissin Elisabeth fest, daß von Entscheidungen des Berggerichts in Hustopeče keine Appellation mehr erfolgen könne. Gleichwohl wurde das Berggericht auf dem Falkenstein auch danach noch bis ins 17. Jahrhundert hinein angerufen. Die Erinnerung an das Berggericht hält der heute am Haus der Česká spořitelna in der Mrštíkova ulice angebrachte Steinrelief in Wappenform wach. Dieses zeigt vorne einen bekleideten Unterarm mit emporgehaltener Weinberghacke und hinten einen Rebzweig mit zwei Trauben. In den Jahren 1363 und 1367 erließ Äbtissin Elisabeth strenge Bestimmungen über Weinkauf und Weinausschank in Hustopeče.

IV.
Die lange Reihe von Privilegien und sonstigen Rechtsakten der Äbtissinnen und des Konvents des Königinklosters zeigt, wie sehr sich dieses als Inhaber der Herrschaft über Hustopeče um die Belange der Gemeinde, deren Sicherheit, Ordnung und Wirtschaftskraft sowie um die Rechte und um das sittliche Wohl der Bewohner bemüht hat. Die Reihe dieser herrschaftlichen Privilegien ist stets im Zusammenhang mit der Reihe der königlichen Privilegien zu sehen, für welche die Initiative in der Regel von Seiten des Klosters ausging. Auf die königlichen Privilegien soll später eingegangen werden. Die Zahl der Privilegien der Äbtissinnen häuften sich in den beiden letzten Dritteln des 16. Jahrhunderts. 1383 gewährte Äbtissin Berta von Boskovice (Boskowitz) den Bewohnern von Hustopeče das Recht der Testierfreiheit für Nachlässe und berief sich dazu auf das in Brno geltende Heimfallrecht. Um 1480 errichtete das Kloster in der Dolní Kovářská (Untere Schmiedgasse) ein Spital für sechs Arme und Kranke. In die dabei errichtete Kapelle stifteten 1496 ein Priester und mehrere Bürger des Marktes einen dem Heiligen Geist geweihten Altar und statteten diesen mit 16 Schock Groschen und einem Viertel Weingarten in den Pamlissen aus. In der Kapelle sollten fortan drei Messen in der Woche gelesen werden. Das Spital wurde in der Folgezeit erweitert. 1543 befreite Äbtissin Barbara von Sovinec (Eulenberg) Hustopeče und die beiden Dörfer Starovice und Starovičky (Groß- und Kleinsteurowitz) von der Abgabe des Weinzehnts, regelte die Höhe der Pacht für die Weinberge in den einzelnen Lagen und verzichtete auf den Ausschank von klösterlichem Wein. Äbtissin Katharina Haugwitz von Biskupice (Biskupitz) genehmigte 1561 die Anpflanzung neuer Weinberge. 1563 stockte sie das Vermögen des Spitals durch Zustiftung mehrerer Felder auf. Anna Wybatin von Čibotín bestätigte 1578 die von ihren Vorgängerinnen gewährten Rechte und Freiheiten, speziell jene über den Ochsenberg und den Fleckenberg. Rosina Counradin von Lamberg (Růžena Kunrátka von Lamberk) legte 1584 die Bestimmungen über die bereits seit 1557 bestehende Garküche fest, erteilte der Stadt das Recht des freien Handels mit Salz und Holz im Rathaus und genehmigte die Verwendung von Ochsenberg und Fleckenberg als Hutweiden für einheimisches und für den hiesigen Markt bestimmtes Vieh. 1586 genehmigte sie die Abhaltung eines wöchentlichen Tuchmarktes. Drei Jahre später verordnete sie, die wöchentlichen Fleischmärkte wie in Brno an den Samstagen jeweils bis mittags offen zu halten, bestätigte den seit altersher üblichen Markt für ungarisches Vieh, gestattete die Aufnahme von Personen bürgerlichen Standes und erneuerte das Verbot der Appellation vom Bergrecht von Hustopeče an ein anderes Gericht. 1596 stiftete das Kloster mit 16 Schock Groschen und einem Viertel Weingarten in den Pamlissen drei Wochenmessen für das Spital für Arme und Kranke. 1597 ermahnte Äbtissin Rosina Counradin von Lamberg die Gemeinde eindringlich zum Besuch der Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen, zur andächtigen Aufnahme des Wortes Gottes, zur Bewahrung vor Sünden und zum Unterlassen von Tänzen, Spielen und Raufereien. Witwen und Waisen werden der besonderen Fürsorge der Richter und Schöffen empfohlen. Die Pflichten der Gemeindemitglieder und Amtleute werden in der Verordnung im Einzelnen aufgeführt. Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts wurde das Stadthaus des Königinklosters am Stadtplatz (heute: Dukelské námeští) in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche zu einer prunkvollen Residenz mit Arkadenhof im Stil der Renaissance ausgebaut; das in Erinnerung an den früheren Besitzer B. Synek als U Synků bezeichnete Haus ist jetzt Kulturzentrum der Stadt Hustopeče.

V.
Vor allem wegen des Weins, aber auch wegen anderer Handelsgüter nahm der verkehrsgünstig gelegene Markt einen kontinuierlichen Aufschwung. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden Brünner Kaufleute, die mit Tuch und anderen Gütern zum Markt in Hustopeče fuhren, zwischen Pohořelice und dem Zielort überfallen und ausgeraubt. Im Brünner Stadtrechtsbuch des Notars Johannes aus der Mitte des 14. Jahrhunderts finden sich unter den Hustopeče betreffenden Rechtssätzen und Urteilen der Schöffen des Marktes Hustopeče auch zwei den Tuchhandel am Ort betreffende Einträge: Auf Antrag der Brünner Kaufleute und Tuchmacher sollen Kaufleute, die auf dem Markt zu Hustopeče gefälschtes Tuch anboten oder ein falsches Maß benutzten, gebührend bestraft werden. Falsches Tuch soll auf Beschluß der Schöffen von Hustopeče verbrannt, nicht maßgerechtes Tuch soll nicht verbrannt, der Verkäufer soll aber mit einer Buße von fünf Talenten belegt werden. Am 6. Mai 1410 gewährte Markgraf Jobst von Mähren (1375–1411) den Richtern, Schöffen und der ganzen Gemeinde zu Hustopeče das Recht, künftig am St. Gallustag (16. Oktober) einen Jahrmarkt abzuhalten. 1460 privilegierte Georg von Poděbrad (1458–1471) als König von Böhmen und Markgraf von Mähren einen weiteren Jahrmarkt für insgesamt 14 Tage um das Fest des heiligen Prokop (4. Juli).

VI.
In der Folgezeit erhielt der aufstrebende Markt zahlreiche weitere Privilegien von Seiten der böhmischen Könige. Georg von Poděbrad, Vladislav II. (1471–1516), Ludwig (1516–1526), Ferdinand I. (1527–1564), Maximilian II. (1564–1576) und Rudolf II. (1576–1611) bestätigten die bisher gewährten Privilegien, zumeist unter besonderer Betonung des Bergrechts (1464, 1496, 1523, 1528 und 1557, 1565, 1579 und 1593). Wohl bereits um 1400 hatte Hustopeče das Siegelrecht erhalten. Der älteste erhaltene Abdruck stammt aus dem Jahr 1418; das Siegelbild zeigt einen Rebzweig und zwei Winzermesser. Auf dem Weg vom Markt zur Stadt im Vollsinn stellte das Privileg Vladislavs II. von 1510, mit dem dieser der Gemeinde die Genehmigung zum Bau von Mauern, Türmen und Gräben erteilte und die bisher dem König zustehende Maut abtrat, einen wichtigen Schritt dar. Die Maut, deren Sätze in dem Privileg im Einzelnen festgesetzt wurden, soll künftig einer von der Gemeinde eingerichteten Mautstelle zufließen. Eine Vorstellung von den in der Folgezeit errichteten und 1580 schriftlich belegten Befestigungsanlagen vermittelt die um 1730 entstandene Stadtvedute. Die vier Stadttürme an den in die Stadt führenden Straßen – Vodní (von Südwesten), Brněnská (von Nordwesten), Kovařská (von Nordosten), Podivínská (von Südosten) – auf der Vedute sind die drei erstgenannten als Wasser Dor, Brüner Dor, Schmidt Dor bezeichnet – wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (bis 1842) abgerissen. Reste der ursprünglich acht Bastionen sind in der Straße Na hradbách erhalten geblieben. Am 15. Februar 1572 erhob Maximilian II. als römischer Kaiser, König von Böhmen und Markgraf von Mähren sowie im Namen seiner sonstigen Herrschaften den Markt Hustopeče mit einer in Wien in tschechischer Sprache ausgefertigten und illuminierten Prachturkunde zur Stadt, bestätigte mit dieser Urkunde die bestehenden beiden Jahrmärkte und genehmigte einen dritten am sechsten Tag nach dem Kunigundenfest im Herbst (15. September) mit achttägiger Freiung hinzu, verlieh der Stadt zugleich ein eigenes, in der Urkunde beschriebenes und abgebildetes Wappen und erteilte ihr das Recht, mit rotem Wachs zu siegeln. 63 Der Schild des bis heute gebrauchten Wappen ist gespalten; vorne in Rot auf goldenem Balken eine rote Traube, darüber im roten Feld ein Winzermesser; hinten in Gold am Spalt ein halber silberner, rot bezungter Adler. 64 Auf Bitten der Äbtissin Anna und des Konvents des Klosters sowie des Bürgermeister, der Schöffen und der Bürger der Stadt bestätigte Kaiser Maximilian II. am 2. Oktober 1572 die Stadterhebung und das Recht, mit rotem Wachs zu siegeln. Mit dem Wappenbrief erhielt die Stadt zugleich das Recht, jedermänniglich als Zeugen vorzuladen. Im Zusammenhang mit der Stadterhebung wurde 1575 der bisherige hölzerne Galgen am Weg nach Starovice nordwestlich vor der Stadt durch ein neues, auf steinernem Fundament errichtetes Hochgericht an gleicher Stelle ersetzt. Zwanzig Jahre später wurde auf dem Stadtplatz der repräsentative neue steinerne Stadtbrunnen mit der Renaissancefigur eines wasserspendenden Tritons errichtet; der Kostenaufwand für das im Volksmund Röhrkasten oder Žumberák genannte Werk betrug 2000 Gulden. 1593 stimmte Rudolf II. dem bereits eingeführten Donnerstagsmarkt ausdrücklich zu.

VII.
Der Ochsenhandel gehörte mit dem Tuchhandel zum wichtigsten Handelszweig der Bürger von Hustopeče. Seit wann Hustopeče einer der großen Märkte für ungarische Ochsen auf dem Weg nach Süddeutschland – speziell nach Nürnberg – war, läßt sich nach dem gegenwärtigen Forschungsstand nicht angeben. Bereits 1358 wird über den Ankauf von ungarischem Vieh durch einen Nürnberger Großhändler in Buda berichtet, seine Handelsroute ist unbekannt. Die hohe Zeit von Hustopeče als Ochsenmarkt lag im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Wie bei dem über Wien abgewickelten Ochsenhandel kam es wohl auch bei jenem über Südmähren trotz der militärischen Konflikte mit den Türken in dieser Zeit nicht zu wesentlichen Einschränkungen; erst der Lange „Rudolfinische“ Türkenkrieg der Jahre 1593–1606 setzte dem Handel in empfindlicher Weise zu und wirkte sich damit in erheblichem Maß auch auf die Fleischversorgung in den bisherigen Zielorten in Süddeutschland aus. Hustopeče war mit grasreichen Weideflächen in den feuchten Niederungen der Štinkavka im Norden und Süden der Stadt als Rast- und Markplatz für große Viehherden bestens geeignet. Ausdrücklich genehmigte Äbtissin Rosina Counradin von Lamberg 1584 die Verwendung von Ochsenberg und Fleckenberg als Hutweide für einheimisches und für den hiesigen Markt bestimmtes Vieh. Die Bezeichnung Ochsenberg deutet darauf hin, daß die so benannte Flur auch schon früher als Weidefläche gedient hatte. Nach der bereits genannten Verordnung der Äbtissin Rosina aus dem Jahr 1589 war der Markt für ungarisches Vieh seit altersher üblich gewesen. Auf der um 1730 entstandenen Stadtvedute weisen die mit den Bezeichnungen Ochsen Trieb und Vieh Marckt versehenen Plätze auf deren Verwendungszweck hin. Bereits 1550 hatte König Ferdinand I. in Hustopeče ein Dreißigstamt für Vieh eingerichtet, das die Einhaltung der Bestimmungen über den Dreißigstzoll zu überwachen hatte. Bei diesem handelte es sich um einen seit dem 14. Jahrhundert von den ungarischen Königen geforderten Außenhandelszoll, der sich nach dem Wert der ein- und ausgeführten Waren richtete und der beim Export ungarischer Ochsen bereits in Ungarn zu entrichten war. Nach Einrichtung des Amtes in Hustopeče wurde der Viehaufschlag hier erhoben und mußte an die Hofkasse der kaiserlichen Regierung in Wien abgeführt werden. Die Bestimmungen über die Entrichtung des Dreißigsten für das auf die Märkte in Mähren getriebene Vieh wurden in der Folgezeit mehrfach verändert. Für das erste Drittel des 17. Jahrhunderts ist der Nürnberger Händler Marx Schelchs bekannt, der Ochsen von Hustopeče nach Nürnberg treiben ließ.

VIII.
Das Bild der kirchlichen Verhältnisse in Hustopeče entspricht im 14. und 15. Jahrhundert im wesentlichen dem anderer geordneter Klosterpfarreien im Lande. Die Liste der Pfarrer zeigt an, daß sich mehrfach Domherren umliegender Diözesen um die gut dotierte Pfarrstelle bemühten und diese dann durch Vikare versehen ließen. Nach seiner Bildung ragt aus der Reihe der Pfarrer der humanistisch gebildete Notar und Vikar am St. Anna-Altar bei St. Jakob in Brno Johannes Thabrarr hervor. 1447 vollendete Wenceslaus de Auspecz in Znojmo (Znaim) die umfangreiche Abschrift des weitverbreiteten lateinisch-deutschen Vocabularius Ex quo. Für das 15. Jahrhundert ist eine Reihe von Stiftungen an die Pfarrkirche belegt: Im Jahr 1400 stiftete Nikolaus von Troskotovice (Treskowitz), Sohn des Peter von Troskotovice und Kaplan der Diözese Olomouc, einen mit vier Mark Prager Groschen aus Weingärten zu Olbramovice (Wolframitz) bei Znojmo dotierten Jahrtag für zwei Messen. Im gleichen Jahr stiftete er für einen Marienaltar in der Pfarrkirche einen Altaristen, den er mit vierzig Pfund Prager Groschen gleichfalls aus Weingärten zu Olbramovice dotierte. 1407 genehmigte Kachna, die Äbtissin des Königinklosters, die Altarstiftung. Im gleichen Jahr wurde Nikolaus von Troskotovice als Altarist an dem von ihm gestifteten Altar eingesetzt. Die bei der Altarstiftung von Nikolaus gestellten Bedingungen sind nach Pavel Krafl weniger als „Ausdruck inniger Frömmigkeit“, sondern eher als Mittel zur Erlangung des Benefiziums zu verstehen. 1435 stiftete der Brünner Kanoniker Stephan Hralin 10 hr. jährlich für den Altar zu Ehren Johannes des Täufers und der heiligen Katharina; der Brünner Bürger Johann Büchsenmeister leistete dazu eine Zustiftung aus seinem Weingarten auf dem Baumgartenberg. Anläßlich der Erneuerung des Marienaltars stifteten die Bäcker der Stadt 1476 ein Benefizium für einen Meßpriester an diesem Altar in der Marienkapelle und statteten es mit einem Weinhaus, einem Viertel Weingarten und einem Jahreszins von 15 Mark aus; der Priester hatte wöchentlich drei Messen zu lesen. Zu Ende des Jahrhunderts folgten Stiftungen von Altären zu Ehren der heiligen Petrus, Paulus, Helena und Florian (1490) sowie zu Ehren der heiligen Michael, Wolfgang und Nikolaus (1493). Die künstlerische Ausstattung der Pfarrkirche St. Wenzel im 15. Jahrhunderts stand auf hohem Niveau: Erhalten sind insbesondere eine Pieta aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts und eine stehende Madonna mit Kind aus der Zeit um 1500, die nach der Zerstörung der Kirche im Jahr 1961 gerettet und in den 1992–1994 nach Plänen von Ludvík Kolek (* 1933) errichteten und nunmehr St. Wenzel und St. Agnes von Böhmen geweihten Neubau der Pfarrkirche übertragen wurden. In der Marienkapelle (später nach dem heiligen Johannes von Nepomuk benannt) nördlich des Langhauses, der ursprünglichen Kirche, befand sich ein spätgotisches Fresko eines Marientodes, das ikonographisch dem um 1470/75 entstandenen Kupferstich zu diesem Thema aus Martin Schongauers Marienleben folgte. In den Jahren 1512–1517 wurde dem spätgotischen Langhaus der Pfarrkirche ein hoher Chorraum hinzugefügt.

IX.
Während der hussitischen Revolution verblieb in den zwanziger und dreißiger Jahren des 15. Jahrhunderts neben den großen, mehrheitlich deutschsprachigen königlichen Städten Brno, Olomouc, Znojmo und Jihlava (Iglau) auch die Mehrzahl der kleineren südmährischen Städte und Märkte konfessionell bei der römischen Kirche. Bei der Abwehr des Hussitismus war für die letzteren vor allem der militärische Einsatz Herzog Albrechts V. von Österreich, des späteren römisch-deutschen und böhmischen Königs (1411/1438–1439) von Bedeutung. Im südmährischen Grenzgebiet gegen Niederösterreich war nur das nördlich Znojmo gelegene Jevišovice (Jaispitz) für längere Zeit ein wichtiger Stützpunkt der Anhänger des Hussitismus; demgegenüber bestand in Südostmähren längs der Morava (March) eine größere Zahl hussitischer Pfarreien. Bereits 1434 unterzeichneten Katholiken und Hussiten in Brno einen Landfrieden für Mähren, durch den die Landeseinheit wiederhergestellt wurde. Die daran anknüpfende und in der Folgezeit weiterentwickelte eigenständige Politik der mährischen Stände bildete die Grundlage der vom Adel für seine Herrschaften fortan in Anspruch genommene Bekenntnisfreiheit. Die durch die Reformation und die ständische Politik im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts hervorgerufenen Veränderungen der konfessionellen Lage führten gerade in Südmähren zu tiefgreifenden Einschnitten in den kirchlichen Verhältnissen, die sich auch voll auf Hustopeče auswirkten. Die Entwicklung vor Ort bedarf in Einzelheiten noch näherer Untersuchung. Die konfessionelle Vielfalt in Hustopeče wird in einem Bericht über ein 1543 in Hustopeče veranstaltetes Colloquium zwischen Lutheranern, Pikarden (wohl Böhmischen Brüdern) und Täufern in der Stadtchronik des Andreas Hitschmann von 1727 in knappen Sätzen wie folgt umschrieben: In eben diesem Jahr sammelten sich ohne denen Röhmisch-Katholischen – welche nebst ihrem Priester das Hospital-Kirchl innen hatten – dreyerley Glaubensgenossen, als: Luterische und Pickhardische, welche einander ziemlich gleich waren und die Pfarrkirchen in der Stadt im Besitz hatten, dann endlich die Wiedertauffer, welche außerhalb der Stadt an der Straßen, wo man von hier nach Nikolspurg reiset, undt der so genante Rayggenbrun befindlich, sich aufhielten. Undt vermainte ein jede Sect, sie hätten den wahren und rechten Glauben. Jarold Knox Zeman wies bei der Interpretation dieser Stelle in seiner grundsätzlichen Untersuchung über das Verhältnis zwischen Täufern und Böhmischen Brüdern aus dem Jahr 1969 darauf hin, daß sich nach erster Beurteilung 1543 Böhmische Brüder und Lutheraner kaum die Benutzung der Pfarrkirche geteilt haben dürften, schließt diese Möglichkeit dann aber im Hinblick auf nachweisbare lutherische Einflüsse in der Brüderunität zu Beginn der vierziger Jahre nicht aus. Das römisch-katholische Bekenntnis trat für längere Zeit in den Hintergrund. Erst mit dem 1617 geschlossenen Vergleich zwischen dem Königinkloster in Staré Brno und dem neuen Stadtherrn Karl von Liechtenstein stand die Pfarrkirche wieder für die Katholiken zur Verfügung. Das neue reformatorische Gedankengut war in Mähren in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts rasch verbreitet worden. Mährische Adelige hatten es während ihrer Studien in Wittenberg und an den protestantischen Hochschulen des Westens aufgenommen. Die nicht in den Kuttenberger Religionsfrieden von 1485 eingeschlossenen und seit Beginn des 16. Jahrhunderts als „Waldenser“ und „Pikarden“ von Seiten König Vladislavs II. erbittert verfolgten Böhmischen Brüder hatten zahlreiche Sympathisanten unter dem Adel. Der frühere Würzburger Domprediger Paulus Speratus (1484–1551) begann 1522 in Jihlava mit der Predigt im Sinne Martin Luthers, wurde aber im folgenden Jahr durch Bischof Stanislaus Thurzó von Bethlenfalva (1497–1540) in Olomouc gefangengesetzt und dann ausgewiesen. Das Täufertum faßte dank der Protektion von Seiten des Hochadels in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre in Mikulov und in der Umgebung von Brno Fuß. Die Täufer waren hier wegen ihrer Arbeitsamkeit und des von ihnen in urchristlichem Geist eingeführten Produktions- und Konsumtionskommunismus sowie wegen der mehrheitlich von ihnen vertretenen pazifistischen Einstellung hoch geschätzt. Vom Sommer 1526 bis Sommer 1527 wirkte der Täuferführer Balthasar Hubmaier (um 1485–1528) in Mikulov, wo die ganze Stadt mit Unterstützung des der mächtigen österreichisch-mährischen Landherrenfamilie von Liechtenstein zugehörigen Stadtherrn Leonhard von Liechtenstein zum Täufertum übertrat. Die Einheit der Täufergemeinde wurde nach Auseinandersetzungen Hubmaiers mit den mystisch-apokalyptischen Predigten des Täufermissionars Hans Hut (um 1490–1527) bald schwer gestört. Hubmaiers in der für ihn eingerichteten Offizin des Simprecht Sorg-Froschauer aus Augsburg gedruckte eigene Schriften über Taufe, Abendmahl, Obrigkeit und Kirchenzucht fanden von Mikulov aus weite Verbreitung. In dem 1526 in Mikulov gedruckten Katechismus Ein Christennliche Lehrtafel gab Hubmaier eine Anweisung zum christlichen Leben. Im Dreischritt von Geisttaufe, Wassertaufe und Bluttaufe sah er in der letzteren den „allernächsten Weg“ in das ewige Leben. Im Juli 1527 ließ ihn Ferdinand von Österreich in schwere Kerkerhaft nehmen; 1m März 1528 wurde er nach einer Disputation mit seinem früheren Freiburger Studienkollegen Johann Faber (1478–1541) wegen Ketzerei und Aufruhr in Wien verbrannt. Die Verbindungen zwischen der Täuferreformation Hubmaiers in Mikulov und der wenige Jahre später in Hustopeče entstehenden Täufergemeinde sind nach dem gegenwärtigen Forschungsstand nicht endgültig geklärt; neben direkten Verbindungen gab es vor allem solche, die über die Täufergemeinde in Slavkov (Austerlitz) führten. Hustopeče gilt als Stammgemeinde (parent congregation) der nach dem Täuferführer Jakob Huter (Hutter, † 1536) aus Moos bei Bruneck in Tirol benannten Hutterischen Brüder. 97 Huter nahm sich 1529 der kurz zuvor (1527/28) durch Leonhard von Liechtenstein aus der Täufergemeinde in Mikulov verbannten Täufergruppe der jede Gewalt ablehnenden Stäbler an, die im Frühjahr 1528 in Slavkov bei Brno mit der Bildung einer Gemeinde begonnen und in dieser die Gütergemeinschaft eingeführt hatten. Wohl gleichfalls 1528 dürfte sich mit Stäblern aus Mikulov eine eine erste Gruppe von Taufgesinnten auch in Hustopeče niedergelassen haben, was zweifellos nur mit Genehmigung von Johanna von Boskovice (1508–1532 Äbtissin des Königinklosters, † 1540) möglich gewesen wäre. Eine größere Täufergemeinschaft entstand hier jedoch erst 1529 unter der Leitung des Täuferführers Philipp Weber (auch Philipp Plener genannt) aus einer Gruppe von Taufgesinnten aus Hessen und aus der Pfalz, die sich zuvor kurze Zeit in Rosice (Rossitz) bei Brno aufgehalten hatten. Den nach ihrem Führer als Philippiten bezeichneten Täufern stand in Rosice seit 1528 eine Gruppe von schlesischen Taufgesinnten unter der Leitung von Gabriel Ascherham gegenüber, die Gabrieliten genannt wurden. Schon 1530 bildete sich in Hustopeče unter der Leitung von Jörg Zaunring eine weitere Täufergemeinschaft, die sich aus Tiroler Taufgesinnten zusammensetzte, die zuvor aus der von Wilhelm Reublin aus Rottenburg am Neckar (1480/84 – nach 1559) geführten Brüdergemeinde in Slavkov ausgeschlossen worden waren. Huter und Sigmund Schützlinger versuchten vergeblich, die Gruppe um Zaunring mit der Gemeinde zu Slavkov zu versöhnen. Reublin und Zaunring wurden im Zuge der folgenden Auseinandersetzungen um sittliche Verfehlungen innerhalb der Gemeinde und um die richtige Ausrichtung der einzelnen Gemeinschaften ihrer Ämter entsetzt. Nach mehreren Auseinandersetzungen und Spaltungen übernahm Huter 1533 die Leitung der Täufergemeinde in Hustopeče und leitete diese bis zu der von Ferdinand I. verfügten Ausweisung der Täufer aus Mähren im Jahr 1535, der sich der Adel zwar grundsätzlich beugte, der aber den Beschluß in der Praxis zu umgehen suchte. Jakob Huter wurde 1536 in Innsbruck verbrannt. Die Gesamtzahl der 1531 in Hustopeče lebenden Täufer der philippitischen und hutterischen Richtung wurde auf etwa 2000 geschätzt, im Vergleich dazu jene der gabrielitischen Gemeinde zu Rosice auf etwa 1200. 1535 lebten in Hustopeče nur noch etwa 1000 Täufer in drei Bruderhöfen (Haushaben). Im Herbst 1539 wurden in Nürnberg die beiden Täufer Hans Pfeiffer genannt Beck aus Greding bei Eichstätt und Michel Jetelhamer genannt Schneider aus Weil verhört, die früher der Gemeinde in Hustopeče angehört hatten; sie waren von hier zu Beginn der Verfolgung 1535 mit Gleichgesinnten ausgezogen, in Passau aufgegriffen und vier Jahre eingekerkert, durch den Passauer Domdekan Ruprecht von Mosham aber zum alten Glauben bekehrt worden. Trotz ihrer Bekehrung wurden sie nun in Nürnberg erneut verhört. Das Königinkloster zu Staré Brno befand sich 1520 in finanziellen Schwierigkeiten und mußte wertvolle Kirchengeräte verpfänden. Äbtissin Johanna von Boskovice mußte 1532 wohl wegen der von ihr erteilten Genehmigung zur Ansiedlung der Täufer auf ihr Amt resignieren. Die Zahl der mehrheitlich den Hutterischen Brüdern angehörenden Täufer in Mähren, wird für die Zeit um 1600 auf etwa 20.000 Personen geschätzt, was etwa 2,75 % der damaligen Gesamtbevölkerung Mährens entsprach. Die Hutterer haben als Glaubensgemeinschaft die Zeiten bis heute überdauert; 1998 zählten sie ca. 35.000 Mitglieder in ca. 400 Bruderhöfen, der Großteil davon in den USA und in Kanada. Bei ihnen und bei den seit den fünfziger Jahren des 16. Jahrhunderts unter Menno Simon aus Westfriesland (1496–1561) vereinigten Täufergruppen – den Mennoniten – lebt das Gedächtnis an Hustopeče bis heute fort. Juden waren wohl bereits seit Ende des 14. Jahrhunderts in Hustopeče ansässig, eine eigene jüdische Gemeinde existierte jedoch wohl erst seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. 1580 wurde das Brünner Tor auch Judentor genannt.

X.
Abrupt beendete Kaiser Rudolf II. an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert die mehr als zweieinhalb Jahrhunderte lange und für den Aufstieg der Stadt in dieser Zeit förderliche Herrschaft der Zisterzienserinnen von Staré Brno über Hustopeče. Die Hintergründe des Vorgehens Rudolfs waren vor allem politischer Natur. Offensichtlich suchte er Karl von Liechtenstein (1569–1627) enger an sich zu binden und verpfändete ihm wohl kurz vor 1598 den Besitzkomplex Hustopeče samt der Pfarrei und dem Hof des Königinklosters sowie den zugehörigen Dörfern Starovice und Starovičky. Der an der hochangesehenen Schule der Böhmischen Brüder zu Ivančice (Eibenschitz) in humanistischem Geist erzogene Karl von Liechtenstein, Inhaber der Herrschaft Valtice (Feldsberg), seit 1599 Oberstlandrichter von Mähren, konvertierte im gleichen Jahr zum katholischen Glauben, wozu ihm Papst Clemens VIII. (1592–1605) persönlich gratulierte. Sein weiterer Aufstieg war mit der Konversion auf das Engste verknüpft: Er wurde 1599 Rat, 1600 Oberhofmeister des Geheimen Rats bei Rudolf II., 1608 erhob ihn dieser in den erblichen Reichsfürstenstand, später avancierte er zum mährischen Landeshauptmann, kaiserlichen Statthalter für Böhmen und zum Herzog von Troppau (Opava) und Jägerndorf (Krnov). Als ihm zugehörig ist der Gesamtbesitz von Hustopeče unter dem 3. März 1599 in der Landtafel eingetragen. Bereits 1598 hatte Rudolf II. den verpfändeten Besitzkomplex Hustopeče in kaiserlicher Machtvollkommenheit an den erfolgreichen Feldherrn Adolf Freiherrn von Schwarzenberg (1551–1600) als Anerkennung für die Rückeroberung der Festung Győr aus der Hand der Türken verschenkt und diesen in den Reichsgrafenstand erhoben. Der Rückgewinn der Festung Győr galt als wichtiger Etappensieg im Kampf Österreichs gegen das Osmanische Reich und wurde im christlichen Europa entsprechend gefeiert. Schwarzenberg konnte sich des Besitzes der Stadt nur ganz kurze Zeit erfreuen; er erlag bereits 1600 den Verletzungen, die er als kaiserlicher Feldherr im weiteren Verlauf des Langen Türkenkrieges erlitten hatte. Mit Schwarzenbergs Tod war für Rudolf II. der Weg frei, den verpfändeten Güterkomplex Hustopeče an Karl von Liechtenstein zu verkaufen. Am 5. April 1600 erließ Karl von Liechtenstein von Valtice aus im Form eines Briefes an Bürgermeister und Älteste sowie die Untertanen der Stadt und der Vorstadt eine neue Stadtordnung. Er erklärte, als „rechter Herr und Inhaber der Stadt und Herrschaft Auspitz“ dem von diesen an ihn herangetragenen Begehren auf Beibehaltung der ihnen gewährten Begnadungen und Freiheiten nachzukommen und dadurch zum „Guten und Nutzen“ der Stadt beizutragen. Die Artikel der Ordnung betrafen im Einzelnen die an die Stadt zu leistenden Zinsen aus den Weinbergen und anderen Gründen, das Bergrecht, den Beginn der Weinlese, das Erb- und Heimfallrecht, die Verrechnung der Waisengelder, die Wahl des Rats und das Amt des Bürgermeisters, die Zuständigkeit in Rechtsfällen, Ansässigmachung und Hauskauf, die Verpflichtung der in der Stadt wohnhaften Adeligen zur Beteiligung an den gemeinsamen Lasten, die Robotleistungen, den Weinausschank und Weinkauf durch Fremde, den Viehhandel und die Verwendung von Fleckenberg und Ochsenberg als Viehweiden für Einheimische und Fremde, die Befreiung der Spitaläcker vom Getreidezehnt und von Geldzinsen. Bei der Zulassung zum Hauskauf nahm Karl von Liechtenstein „Widertaufer und Juden“, die er zu seinem Dienst gebrauchen wollte, ausdrücklich von den ansonsten aufgestellten Beschränkungen aus. Die Ordnung bildet ein wichtiges Zeugnis frühmoderner herrschaftlicher Ordnungspolitik. Zum Zeichen der Inbesitznahme von Hustopeče ließ Karl von Liechtenstein das Wappen der Familie am Schmiedtor (Kovářská brána) anbringen (jetzt: Jirásková ulice). 115 1606 bestätigte er alle der Stadt bisher erteilten Privilegien. Das Königinkloster zu Staré Brno beschwerte sich bei Papst Clemens VIII. über das eigenmächtige Vorgehen Kaiser Rudolfs II., erreichte nach langwierigen Auseinandersetzungen aber erst 1617 einen Vergleich, mit großer Wahrscheinlichkeit auf Grund einer Intervention durch Papst Paul V. (1605–1621). Dabei wurde das Patronatsrecht auf die Pfarrkirche dem Kloster zugesprochen und dieses übte das Recht bis zur Josephinischen Klosteraufhebung im Jahr 1782 aus. Für den kirchlichen Bereich von Hustopeče blieb damit das Königinkloster auch über die Neuordnung von 1598/1600 hinaus ein rechtlich bedeutsamer Faktor.


1 Matthaeus Merian, Topographia Bohemiae, Moraviae et Slesiae, Frankfurt 1650, S. 91.
2 Zur Geschichte der Stadt insgesamt: Thomas Schüller, Geschichte der Stadt Auspitz, Auspitz 1890; Hosák, Hustopecký okres (Vlastivěda moravská. Mistopis Moravy II/II), Brno 1924, S. 25–57; Gustav Gregor, Geschichte der Stadtgemeinde Auspitz, Ms. Heidelberg 1967 (Typoskript/Durchschlag in der Südmährer-Bücherei des Südmährischen Landschaftsrates in Geislingen/Steige, Sign. G 987c); Metoděj Zemek/Alena Zimáková (Hgg.), Hustopeče. Dejiny města, Hustopeče 1972; Gregor, Geschichte; Franz Machilek, Auspitz, in: Joachim Bahlcke/Winfried Eberhard/Miloslav Polívka (Hgg.), Böhmen und Mähren (Handbuch der historischen Stätten), Stuttgart 1998, S. 12 f.; Peschina, Auspitz. Die deutsche Stadt in Südmähren, Hanau 2001. – Auf das Buch von Peschina wird trotz der zahlreich darin enthaltenen unwissenschaftlichen und subjektiven Kommentare zu den zitierten Quellen und angeführten Ereignissen wegen der Fülle des insgesamt ausgebreiteten Materials im Folgenden durchgängig verwiesen. – Zu einigen der genannten ungarischen Märkte: Lajos Gecsényi, Die Rolle der Stadt Győr (Raab) im Ost-West-Rinderhandel im 16./17. Jahrhundert (Burgenländische Forschungen, Sonderbd. VII), Eisenstadt 1984; Hans-Heinrich Vangerow, Die Fleischversorgung Süddeutschlands im Licht der Linzer Mautrechnung von 1627 sowie anderer Archivquellen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, in: Jahrbuch der Stadt Linz 1986 (ersch. 1987), S. 71–112, hier S. 74 (zu Magyaróvár und Győr).
3 Kartenausschnitt in: Zemek/Zimáková (Hgg.), Hustopeče, Abb. 6.
4 Zur frühen Burgenorganisation in Mähren: Richard Horna, K dejinám centralizace Moravy na počátku 13. stol., in: Sborník právnické fakulty university Komenského v Bratislave, Bratislava 1929, S. 13–35; Ladislav Hosák, Územní rozsah hradských obvodů moravských v 11.–13. století, in: Pocta Zdeňku Nejedlému. Sborník Palackého university v Olomouci, Olomouc 1959, S. 141–151; Josef Žemlička, Přemysl Otakar I. Panovník, stát a česká společnost na prahu vrcholného feudalismu, Praha 1990, S. 311. – Zur Geschichte von Brno: Thomas Krzenck, Brünn, in: Bahlcke/Eberhard/Polívka (Hgg.), Böhmen und Mähren, S. 68–79; Ivan Hlaváček, Brünn als Residenz der Markgrafen der luxemburgischen Sekundogenitur, in: Hans Patze/Werner Paravicini (Hgg.), Fürstliche Residenzen im spätmittelalterlichen Europa (Vorträge und Forschungen36), Sigmaringen 1991, S. 361–420; Tomáš Baletke, Brünn (Brno), in: Werner Paravicini (Hg.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, Teilbd. 2: Residenzen (Residenzenforschung 15/I/2), Ostfildern 2003, S. 87–90. – Zu Břeclav: Bohumil Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska, Bd. 1, Praha 1994, Frank Hadler, Lundenburg (Břeclav), in: Bahlcke/Eberhard/Polívka (Hgg.), Böhmen und Mähren, S. 349 f.
5 Ladislav Hosák/Rudolf Šrámek, Moravská a slezska mistní jmená, Bd. 1, 1970, S. xxx; Ladislav Hosák, Osudy města do konce 16. století, in: Zemek/Zimáková (Hgg.), Hustopeče. Dejiny města, S. 22–38, hier S. 22.
6 Aufzählungen bei Hosák, Hustopecký okres, S. 25; Gregor, Geschichte, S. 10 f.; Karel Kuča, Města a městečka v Čechách, na Morave a ve Slezsku, Díl II, Praha 1997, S. 356. – Der Beleg von 1351 bei Miroslav Flodr (Hg.), Právní kniha mesta Brna z poloviny 14. století, I. Úvod a edice, Brno 1990, S. 415 f.
7 Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae (fortan abgekürzt: CDM), 15 Bde., ed. Gustav Antonius Boczek u.a., Olomucii/Brunae 1836–1903, hier Bd. 11, Nr. 291. – Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 356; Peschina, Auspitz, S. 106–108.
8 Archiv města Brna. – Abbildungen: Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 572; Hustopečské pohledy, red. Emil Kordiovský, Hustopeče, 2002, Abb. 24, S. 18; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 359.
9 Hosák, Dejiny Hustopečska, S. 18–22; Hosák, Osudy města, S. 23. – Zum Nebeneinander allgemein (unter Verweis auf Hustopeče): František Hoffmann, České město ve středoveku, Praha 1992, S. 84.
10 Hierzu allgemein: Josef V. Šimák, Středověká kolonizace v zemích českých. Pronikání Němců do Čech kolonizací ve 13. a 14. století (České dějiny I,5), Praha 1938 (Mähren/Schlesien S. 1273–1289); František Graus, Zur Problematik der deutschen Ostsiedlung aus tschechischer Sicht, in: Walter Schlesinger (Hg.), Die deutsche Ostsiedlung des Mittelalters als Problem der europäischen Geschichte (Vorträge und Forschungen 18), Sigmaringen 1975, S. 31–75; Josef Žemlička, K charakteristice středoveké kolonizace v Čechách, in: Československý časopis historický 24 (1978), S. 58–79; Ernst Schwarz, Volkstumsgeschichte der Sudetenländer, Bd. 2: Mähren-Schlesien (Handbuch der sudetendeutschen Kulturgeschichte 4), München 21987; Jörg K. Hoensch, Přemysl Otakar II. von Böhmen. Der goldene König, Graz/Wien/Köln 1989, S. 89–108 (Kolonisation und Städtegründungen); Josef Valka, Středověká Morava (Dějiny Moravy, Díl 1), Brno 1991, S. 64 f. – Speziell: Ladislav Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století. Příspevek k starším dějinám Moravy, Praha 1948, S. 18–22; Ladislav Hosák, Středověká kolonizace Dyjskovrateckého úvalu, Praha 1967. – Zum „deutschen“ Kolonistenrecht als emphyteutisches Recht: Graus, Zur Problematik, S. 55–62. – Auf das frühe Vorkommen deutscher Flurnamen soll hier nicht näher eingegangen werden; dazu nur: Hosák, Osudy města, S. 26, 35. – Zu den Anfängen des Weinbaus in der Region Hustopeče: Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století, S. 75–77. – Karte der deutschen Kolonisation in der Region Hustopeče im 13. Jahrhundert bei Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století, S. 90.
11 Zu dem in den Anfangsjahren (1241–1263) von der Priorin namens Herburg geleiteten und deshalb auch als Herburger Kloster bezeichneten Kloster: Tomáš Borovský/Martin Elbel/Jřrí Kroupa, Zaniklý konvent dominikánek „Cella S. Mariae“ či „Cella Castitatis“, in: Dušan Foltyn (Hg.), Encyklopedie moravských a slezských klášterů, Praha 2005, S. 160–167. – Thomas Krzenck, Eine Stauferin am Prager Hof: Kunigunde von Schwaben (1202–1248), in: Bohemia-Zeitschrift 31 (1990), S. 245–259.
12 CDM III, Nr. 92. – Zur Gründung und zum Besitz des Klosters: Schüller, Geschichte, S. 4; Hosák, Osudy města, S. 23; Jaroslav Dřímal/Václav Peša (Red.), Dejiny mesta Brna, Bd. 1, Brno 1968, S. 68; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 360; Peschina, Auspitz, S. 47–50; Tomáš Borovský/Martin Elbel/Jiří Kroupa, Zaniklý konvent, S. 161.
13 CDM III, Nr. 135, S. 103 (1249); Nr. 205, S. 205 f. (1256); Nr. 258, S. 246–248 (1257); Nr. 267, S. 256–258 (1258); Nr. 324, S. 313–318 (1261); Nr. 340, S. 335 f. (1262); CDM IV, Nr. 50; S. 66 (1271). – Peschina, Auspitz, S. 50–54.
14 CDM III, Nr. 135, S. 103. – Peschina, Auspitz, S. 50 f. – Zu Bruno von Schauenburg: Heinz Stoob, Bruno von Olmütz, das mährische Städtenetz und die europäische Politik, in: Die mittelalterliche Städtebildung im südöstlichen Europa, Köln/Wien 1977, S. 99–133; Franz Machilek, Bruno von Schauenburg-Holstein, in: Lexikon für Theologie und Kirche , Bd. 2, Freiburg/Basel/Rom/Wien 31994, Sp. 733.
15 Franz Machilek, Siedlungs- und Kulturströme im Auspitzer Ländchen, in: Der Südmährer 12 (1960), S. 213, 263 f., 373–375; Ders., Auspitz, S. 12 f.
16 CDM III, Nr. 124. – Hosák, Osudy města, S. 23; Peschina, Auspitz, S. 49 f., hier S. 49. 17 August Sedláček, Rozletité kapitoly ze starého místopisu a dějin rodův, in: Časopis Matice moravské 16 (1892), S. xxx–xxx, hier S. 222 f.; Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století, S. 64 f.; Hosák, Osudy mesta, S. 23 f.; Gregor, Geschichte, S. 89–92.
18 Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 571; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 358
19 Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 358, 360.
20 CDM VIII, Nr. 279. – Hosák, Osudy města, S. 28; Peschina, Auspitz, S. 97 f.
21 Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 571; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 358; Josef Unger/Pavla Vieweghová, Hustopeče. Farní kostel sv. Václava a sv. Anežky České, Velehrad 1998.
22 Der heilige Wenzel als „politischer Heiliger“: Franz u. Margarita Machilek, Der heilige Wenzel: Kult und Ikonographie, in: Alfried Wieczorek/Hans-Martin Hinz (Hgg.), Europas Mitte um 1000. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Archäologie, Bd. 2, Stuttgart 2000, S. 888–894; Stefan Samerski, Wenzel. Altes und neues Staatssymbol der Böhmischen Länder, in: Stefan Samerski/Krista Zach (Hgg.), Die Renaissance der Nationalpatrone. Erinnerungskulturen in Ostmitteleuropa im 20./21. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2007, S. 99–115, hier S. 100 f.
23 Ladislav Hosák, Komenda řádu templařského v Čejkovicích, in: Sborník „Přátele čsl. starožitností svému učiteli. K šedesátinám univ. prof. Dra. J. V. Šimáka“; Příloha Časopis Společnosti přátel starožitností českých 38 (1930), S. 186–188; Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století, S. 43; Libor Jan, Templáři v Čejkovicích, in: Sborník prací Filosofické fakulty Brnenské university C 45 (2000), S.49–71; Libor Jan/Petra Nevímová/Martin Elbel, Čejkovice. Byvalá komenda templárů a později rezidence olomouckých jesuitů, in: Encyklopedie moravských a slezských klášterů, S. 260–263. – Zum Templerorden allgemein: Kaspar Elm, Templer. I. Historisch, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 9, Freiburg/Basel/Rom/Wien 32000, Sp. 1331 f.
24 CDM VI, Nr. 229, S. 171; Nr. 249, S. 185–188; Nr. 259, S. 195 f. – Hosák, Hustopecký okres, S. 27 f.; Anton Altrichter, Die Zisterzienser in Mähren bis zu Karl IV. Besitz, Volkstum und Siedlungstätigkeit, Brünn/München/Wien 1943, S. 41–45; Hosák, Osudy města, S. 24; Franz Machilek, Die Zisterzienser in Böhmen und Mähren, in: Archiv für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien 3 (1973), S. 185–220, hier S. 191; Kateřina Charvátová , Ženská větev cisterckého řádu v Čechách a na Moravě, in: Mediaevalia historica Bohemica 1 (1991), S. 297–313, hier S. 304 f.; Peschina, Auspitz, S. 65–74; Klára Benešovská /Dušan Foltyn Staré Brno. Bývalý klášter cisteriaček Aula Sanctae Mariae, in: Dušan Foltyn (Hg.), Encyklopedie moravských a slezských klášterů, S. 208–215, hier S. 208 f.; Jiří Kuthan, Kláštery cisterciaček v českých zemích, in: Ders. (Hg.), Gloria Sacri Ordinis Cisterciensis (Sborník Katolické teologické faculty Univerzity Karlovy. Dějiny umění – historie III), Praha 2005, S. 365–380, hier S. 373–380; Ders., Die Zisterzienserinnenklöster in den böhmischen Ländern, ebd. S. 381–398, hier S. 391–398.
25 CDM VI, Nr. 229. – Peschina, Auspitz, S. 65 f.
26 Karte des gesamten Klosterbesitzes bei Altrichter (Anhang); Karte des Klosterbesitzes in der Region Hustopeče bei Hosák, Dejiny Hustopečska do poloviny 14. století, S. 91.
27 CDM VIII, Nr. 60; Flodr (Hg.), Právní kniha města Brna, S. 414 f. – Hosák, Hustopecký okres, S. 36; Gregor, Geschichte, S. 285; Peschina, Auspitz, S. 90; Ludmila Sulitková, Vývoj městských knih v Brně ve středověku (v kontextu vývoje městských knih v českých zemích) (Práce z Archivu Akademie věd B/17), Praha 2004, S. 120.
28 Valka, Středověká Morava, S. 66.
29 CDM VI, Nr. 259. – Hosák, Osudy města, S. 28; Peschina, Auspitz, S. 69 f.
30 CDM VI, Nr. 453. – Zusammenstellungen der Pfarrer bei Schüller, Geschichte, S. 7; Hosák, Hustopecký okres, S. 49; Hosák, Dejiny Hustopečska, S. 24, Anm. 11; Hosák, Osudy města, S. 28.
31 CDM XII, Nrn. 238 und 239. – Hosák, Osudy města, S. 28; Peschina, Auspitz, S. S. 110–112.
32 Monumenta Vaticana res gestas Bohemicas illustrantia, Bd. V/2, ed. Kamil Krofta, Pragae 1905, Nr. 2058. – Pavel Krafl, Kostel v Hustopečích na přelomu 14. a 15. století, in: Vyškovský sborník 2 (2001), S. 209–212, hier S. 209 f.; Petr Eibel, Die Besetzungen der Pfarreien in der Diözese Olmütz durch die päpstliche Kurie im Spätmittelalter (1389–1447), in: Nathalie Kruppa (Hg.), Pfarreien im Mittelalter. Deutschland, Polen, Tschechien und Ungarn im Vergleich (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 238), Göttingen 2008, S. 363–515, hier S. 452 f. –Zur Bedeutung der Inkorporation als Einnahmequelle allgemein: Franz Machilek, Der Niederkirchenbesitz des Zisterzienserklosters Fürstenfeld, in: Angelika Ehrmann/Peter Pfister/Klaus Wollenberg (Hgg.), In Tal und Einsamkeit. 725 Jahre Kloster Fürstenfeld. Die Zisterzienser im alten Bayern, Bd. II: Aufsätze, München 1988, S. 362–434, hier S. 370–372.
33 Eibel, Die Besetzungen der Pfarreien, S. 381–384.
34 Hosák, Osudy města, S. 25. – Antonín Bartoněk/Bohuslav Beneš/Wolfgang Müller-Funk, Kulturführer Waldviertel, Weinviertel, Südmähren, Wien 21993.
35 Wie unten Anm. 38.
36 Schüller, Geschichte, S. 6, 9; Hosák, Osudy města, S. 26.
37 Schüller, Geschichte, S. 6;
38 CDM IX, Nr. 293. – Schüller, Geschichte, S. 6; Hosák, Hustopecký okres, S. 36; Hosák, Osudy města, S. 25.
39 Schüller, Geschichte, S. 7; Gregor, Geschichte, S. 290.
40 Hustopečské pohledy, Abb. 30, S. 23.
41 CDM X, Nr. 2; Text der Urkunde von 1367 bei Gregor, Geschichte, S. 288 f. – W(ilhelm) Schram, Eine Chronik der Stadt Auspitz, in: Notizen-Blatt der historisch-statistischen Section der k. k. mährisch-schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde (1888), S. 47 f., hier S. 47; Peschina, Auspitz, S. 102–105.
42 CDM XI, Nr. 291. – Schüller, Geschichte, S. 8; Hosák, Hustopecký okres, S. 29; Gregor, Geschichte, S. 304; Peschina, Auspitz, S. 106–108; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 357. – Zum Heimfallrecht in Südmähren: František Nosek, Odúmrt’ na jižní Moravě, zvlášte na Hustopečsku, in: Selský archiv 1904; allgemein: Karl-Friedrich Krieger, Heimfall, in: Lexikon des Mittelalters, Bd. 4, München/Zürich 1989, Sp. 2035 f.
43 Hosák, Hustopecký okres, 51 f.; Gregor, Geschichte, S. 311; Hosák, Osudy města, S. 31.
44 Schüller, Geschichte, S. 10; Hosák, Hustopecký okres, S. 30; Hosák, Osudy města, S. 33; Peschina, Auspitz, S. 127.
45 Alena Zimáková, Nejdůležitější listiny a listy vztahující se k vývoji mesta, in: Zemek/ Zimáková (Hgg.), Hustopeče, S. 189–199, hier S. 191 f.
46 Text der Urkunde bei Gregor, Geschichte, S. 311 f. – Peschina, Auspitz, S. 129 f.
47 Schüller, Geschichte, S. 11; Hosák, Hustopecký okres, S. 30; Hosák, Osudy města, S. 33; Peschina, Auspitz, S. 134.
48 Schram, Eine Chronik, S. 47; Schüller, Geschichte, S. 11; Hosák, Hustopecký okres, S. 30; Peschina, Auspitz, S. 135.
49 Hosák, Osudy města, S. 33.
50 Schüller, Geschichte, S. 11 f.; Hosák, Hustopecký okres, S. 30 f.; Hosák, Osudy města, S. 33; Peschina, Auspitz, S. 136.
51 Schüller, Geschichte, S. 11; Hosák, Osudy města, S. 31.
52 Gregor, Geschichte, S. 166–171.
53 Gregor, Geschichte, S. 92 f.; Hustopečské pohledy, S. 55.
54 Bedřich Mendl, Knihy počtů mesta Brna z let 1343–1365, Brno 1935, S. 15; Hosák, Osudy města, S. 26; Peschina, Auspitz, S. 86.
55 Flodr (Hg.), Právní kniha mesta Brna I, S. 230. – Peschina, Auspitz, S. 117. – Zum Rechtsbuch: Sulitková, Vývoj městských knih, S. 132 f.; Franz Machilek, Illuminierte Stadtrechtsbücher des 14. bis 16. Jahrhunderts aus Mähren, in: Jiří Fajt/Markus Hörsch (Hgg.), Künstlerische Wechselwirkungen in Mitteleuropa [Robert Suckale gewidmet], (Studia Jagellonica Lipsiensia 1), Ostfildern 2006, S. 239–274, hier S. 242–246. – Hustopeče betreffende Einträge im Rechtsbuch: Flodr (Hg.), Právní kniha mesta Brna I, S. 235, 255, 265, 300, 302, 370, 391–393, 414.
56 CDM XIV, Nr. 136. – Schüller, Geschichte, S. 8; Hosák, Hustopecký okres, S. 29; Hosák, Osudy města, S. 26; Peschina, Auspitz, S. 117 f.
57 Schüller, Geschichte, S. 8; Hosák, Osudy města, S. 29; Peschina, Auspitz, S. 120.
58 Zimáková, Nejdůležitější listiny a listy, S. 180–191. – Schüller, Geschichte, S. 10; Hosák, Hustopecký okres, S. 29–31; Hosák, Osudy města, S. 29, 32; Peschina, Auspitz, S. 120; 123, 125, 131; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 357.
59 Hosák, Osudy města, S. 25; Peschina, Auspitz, S. 133 f.
60 Zimáková, Nejdůležitější listiny a listy, S. 190 f. – Schüller, Geschichte, S. 10 f.; Hosák, Hustopecký okres, S. 30; Hosák, Osudy města, S. 29; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 358.
61 Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 572; Kuča, Města a městečka v Čechách II, S. 358.
62 Hustopečské pohledy, Abb. 47, S. 30.
63 Hustopečské pohledy, Abb. 26 und 27, S. 20 f. – Text: Zimáková, Nejdůležitější listiny, S. 192 f.; zum größten Teil auch bei Hosák, Osudy města, S. 32. – Dazu: Schüller, Geschichte, S. 11; Hosák, Hustopecký okres, S. 28; Hosák, Osudy města, S. 32.
64 Jiří Čarek, Mestské znaky v českých zemích, Praha 1985, S. 163.
65 Gregor, Geschichte, S. 164 f.; Peschina, Auspitz, S. 132 f. – Zum Rotwachssiegelrecht und zur „Siegelwachsfarbenhierarchie“ allgemein: Aleš Zelenka, Böhmische Stadtsiegel aus der Sammlung Erik Turnwald. Katalog, München 1988, Einführung S. 10.
66 Schriften der historisch-statistischen Section der k. k. mährisch-schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde IX, Brünn 1856, S. 311 ff., hier S. 313; Hustopecký okres, S. 36; Peschina, Auspitz, S. 134.
67 Consignation oder Beschreibung Unterschiedtlicher Denkhwürdigkeiten, Welche sich bey der hochfürstl. Lichtensteinischen Stadt Auspitz im Marggraffthumb Mähren (...) zu unterschiedenen mahlen begeben, hg. von Christian d’Elvert, in: Schriften der historisch-statistischen Section IX, S. 313; Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 572; Peschina, Auspitz, S. 137. – Der Brunnen trägt seit der Renovierung im Jahr 1927 die falsche Jahreszahl 1542.
68 Hosák, Osudy města, S. 33.
69 Richard Klier, Der schlesische und polnische Transithandel durch Böhmen nach Nürnberg in den Jahren 1540–1576, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 53 (1965), S. 195–228; István N. Kiss, Die Bedeutung der ungarischen Viehzucht für Ungarn und Mitteleuropa vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, in: Ekkehard Westermann (Hg.), Interantionaler Ochsenhandel (1350–1750). Akten des 7th International Economic History Congress Edinburgh 1978 (Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte 9), Stuttgart 1979, S. 83–123, hier S. 105. – Zum Ochsenhandel Nürnbergs mit Ungarn allgemein: Friedrich Lütge, Der Handel Nürnbergs nach dem Osten im 15./16. Jahrhundert, in: Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Nürnbergs, Bd. 1 (Beiträge zur Geschichte du Kultur der Stadt Nürnberg 11/I), Nürnberg 1967, S. 318–376, hier vor allem S. 363–371.
70 Vangerow, Die Fleischversorgung Süddeutschlands, S. 78, 89 f.; Rudolf Buchinger, Die Wiener Kaufmannschaft in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundets. Prosopographie, Handels- und Finanzierungstätigkeit ausgewählter Familien, Diplomarbeit Wien 2009, S. 80.
71 Wie Anm. 48.
72 Wie Anm. 50.
73 Schüller, Geschichte, S. 12, 39. – Vangerow, Die Fleischversorgung Süddeutschlands, S. 77.
74 Schüller, Geschichte, S. 12, 39–44.
75 Lambert F. Peters, Der Handel Nürnbergs am Anfang des Dreißigjährigen Krieges. Strukturkomponenten, Unternehmen und Unternehmer. Eine qualitative Analyse (Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Beihefte 112), Stuttgart 1994, S. 267 (nach Aufzeichnungen in den reichsstädtischen Briefbüchern im Staatsarchiv Nürnberg aus den Jahren 1618–1624).
76 Aufstellungen bei Schüller, Geschichte, S. 7; Hosák, Hustopecký okres, S. 49; Hosák, Dejiny Hustopečska, S. 24, Anm. 11; Hosák, Osudy města, S. 28.
77 Hosák, Hustopecký okres, S. 49. – Zu ihm: Jaroslav Dřímal, Notář Jan Thabrarr, in: Časopis Matice moravské 58 (1934), S. 1–144; Dřímal /Peša (Red.), Dejiny mesta Brna 1, S. 145 f.; František Šmahel, Die Anfänge des Humanismus in Böhmen, in: Winfried Eberhard/Alfred A. Strnad (Hgg.), Humanismus und Renaissance in Ostmitteleuropa vor der Reformation, Köln/Weimar/Wien 1996, S. 189–214, hier S. 193.
78 Vladislav Dokoupil (Hg.), Soupis rukopisů knihovny Benediktinů v Rajhradě, Praha 1966, Nr. 391, S. 192 f. – Zum Wörterbuch allgemein: Klaus Grubmüller, Vocabularius Ex quo, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 10, Berlin/New York 1999, Sp. 469–473.
79 CDM XIII, Nrn. 66, 286, 501. – Hosák, Hustopecký okres, S. 49; Hosák, Osudy města , S. 28; Peschina, Auspitz, S. 113–116; Krafl, Kostel v Hustopečích, S. 210 f.
80 Hosák, Osudy města, S. 31.
81 Schüller, Geschichte, S. 10; Hosák, Hustopecký okres, S. 49; Hosák, Osudy města, S. 31.
82 Schüller, Geschichte, S. 10; Hosák, Osudy města, S. 31.
83 Wie Anm. 21. – Abbildung der Madonna: Zemek/Zimáková (Hgg.), Hustopeče, Abb. 58; Abbildungen der beiden Plastiken: Samek, Umělecké památky Moravy a Slezska 1, S. 573. – Abbildungen der neuen Kirche: Hustopečské pohledy, Abb. 45 und 46, S. 29 f.
84 Zemek/Zimáková (Hgg.), Hustopeče. Abb. 59 (Ausschnitt). – Zur Ikonographie des Marientodes allgemein: Margarita Machilek, Das Langheimer Antiphonar von 1500 in der Staatsbibliothek Bamberg, in: Vom Main zum Jura. Heimatgeschichtliche Zeitschrift für den Landkreis Lichtenfels 6 (1991), S. 27–82; 7 (1995), S. 5–44, hier 6, S. 6–17.
85 Hosák, Hustopecký okres, S. 46 f.
86 Josef Válka, Morava a husitská revoluce, in: Moravský historický sborník, Brno 1986, S. 89–124; Válka, Středověká Morava, S. 115–149; František Šmahel, Die hussitische Revolution, 3 Bde. (Monumenta Germaniae historica. Schriften 43/I–III), Hannover 2002, passim; Silvia Petrin, Der österreichische Hussitenkrieg 1420–1434 (Militärhistorische Schriftenreihe 44), Wien 21994, Thomas Krzenck, Der österreichische Hussitenkrieg und die Schlacht bei Thaya, in: Arbeitsberichte des Kultur- und Museumsvereins Thaya 3–5 (1997), S. 723–729.
87 Válka, Morava a husitská revoluce, S. 115 f., 119; Ders., Dejiny Moravy I, S. 144 f.; Joachim Bahlcke, Regionalismus und Staatsintegration im Widerstreit. Die Länder der böhmischen Krone im ersten Jahrhundert der Habsburgerherrschaft (1526–1619) (Schriften des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte 3), München 1994, S. 33.
88 Zur ständisch-konfessionellen Problematik allgemein: Josef Janáček, Doba předbelohorská 1526–1546, Bd. I/1 (České dějiny), Praha 1968, bes. S. 121–159 und S. 181–256; Winfried Eberhard, Konfessionsbildung in Böhmen 1478–1530 (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 38), München 1981; Ders., Monarchie und Widerstand. Zur ständischen Oppositionsbildung im Herrschaftssystem Ferdinands I. in Böhmen (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 54), München 1985; Bahlcke, Regionalismus; Franz Machilek, Böhmen, in: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hgg.), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession 1500–1650, Bd. 1: Der Südosten (Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung 49), Münster 21989, S. 134–152.
89 Schriften der historisch-statistischen Section IX, S. 312; Hosák, Hustopecký okres, S. 50; Jarold Knox Zeman, The Anabaptists and the Czech Brethren in Moravia 1526–1628 (Studies in European History 20), The Hague/Paris 1969, S. 248, Anm. 29; Peschina, Auspitz, S. 127 f. – Allgemein zu den darin genannten Glaubensgemeinschaften: Rudolf Říčan, Dejiny Jednoty bratrské, Praha 1957; Ders., Die Böhmischen Brüder, Berlin 1961; Franz Machilek, Böhmische Brüder (Böhmische Brüderunität), in Theologische Realenzyklopädie, Bd. 7, Berlin 1981/1993, S. 1–8; Martina Thomsen, „Wider die Picarder“. Diskriminierung und Vertreibung der Böhmischen Brüder im 16. und 17. Jahrhundert, in: Joachim Bahlcke/Reiner Bendel (Hgg.), Migration und kirchliche Praxis. Das religiöse Leben frühneuzeitlicher Glaubensflüchtlinge in alltagsgeschichtlicher Perspektive, Köln/Weimar/Wien 2008, S. 145–164; František Hrubý, Luterství a kalvinismus na Morave před Bílou Horou, in: Český časopis historický 40 (1934), S. 265–309; 41 (1935), S. 1–40, 237–268; Ders., Luterství a novoutrakvismus v českých zemích 16. a 17. stol., in: Český časopis historický 45 (1939), S. 31–44; Ders., Die Wiedertäufer in Mähren, in: Archiv für Reformationsgeschichte 30 (1933), S. 1–36, 170–211; 31(1934), S. 61–102; 32 (1935), S. 1–40; Janáček, Doba předbelohorská I/1, S. 218–221; Zeman, The Anabaptists; Jaroslav Pánek, Die Täufer in den böhmischen Ländern, insbesondere in Mähren im 16. und 17. Jahrhundert, in: Der Schlern 63 (1989), S. 648–661; Ders., Moravští novokřtěnci (Společenské a politické postavení předbělohorských heretiků, sociálních reformátorů a pacifistů), in: Český časopis historický 92 (1994), S. 242–256; Thomas Winkelbauer, Die Vertreibung der Hutterer aus Mähren 1622. Massenexodus oder Abzug der letzten Standhaften? In: Joachim Bahlcke (Hg.), Glaubensflüchtlinge. Ursachen, Formen und Auswirkungen frühneuzeitlicher Konfessionsmigration in Europa (Religions- und Kulturgeschichte in Ostmitteleuropa und Südosteuropa 4), Berlin 2008, S. 207–233.
90 Zeman, The Anabaptists, S. 248 f.
91 Kuča, Města a městečka II, S. 358.
92 František Hrubý, Etudiants tcheques aux écoles protestantes de l’Europe occidentale a la fin du 16e et au début du 17e siecle. Documents préparés pour l’édition par Libuše Urbánková-Hrubá, préface par Bedřich Šindelář (Opera Universitatis Purkynianae Brunensis, Facultas philosophica 152), Brno 1970.
93 Zur Position des Adels zusammenfassend: Jaroslav Pánek, Der böhmische Adel zwischen Jagiellonen und Hbsburgern, in: Evelin Wetter (Hg.), Die Länder der Böhmischen Krone und ihre Nachbarn zur Zeit der Jagiellonenkönige (1471–1526). Kunst – Kultur – Geschichte (Studia Jagellonica Lipsiensia 2), Ostfildern 2004, S. 143–150. – Zu den speziellen Förderern des antibrüderischen Vorgehens unter König Vladislav II. zählte der Olmützer Dompropst und Humanist Augustinus Käsenbrot (Augustinus Moravus, 1467-1519): Franz Machilek, Der Olmützer Humanistenkreis, in: Stephan Füssel/Jan Pirożyński (Hgg.), Der polnische Humanismus und die europäischen Sodalitäten. Akten des polnisch-deutschen Symposions vom 15.–19. Mai 1996 im Collegium Maius der Universität Krakau, Wiesbaden 1997, S. 111–135, hier S. 118; Ralf G. Czapla, Augustinus Moravus, in: Deutscher Humanismus 1480–1520. Verfasserlexikon, Bd. 1, Berlin/New York 2008, Sp. 61–72, hier Sp. 69 f.
94 Martin Brecht, Erinnerung an Paul Speratus, in: Archiv für Reformationsgeschichte 94 (2003).
95 Johann Loserth, Der Communismus der mährischen Wiedertäufer im 16. und 17. Jahrhundert, in: Archiv für österreichische Geschichte 81 (1894), S. 135–322; Lydia Müller, Der Kommunismus der mährischen Wiedertäufer, Leipzig 1927; Hans-Dieter Plümper, Die Gütergemeinschaft bei den Täufern des 16. Jahrhunderts, Göppingen 1972. – Zu den Täufern allgemein: Hans-Jürgen Goertz, Die Täufer – Geschichte und Deutung, München 1980; James M. Stayer, Täufer, täuferische Gemeinschaften, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 32, Berlin/New York 2001, S. 587–617.
96 Johann Loserth, Doctor Balthasar Hubmaier und die Anfänge der Wiedertaufe in Mähren, Brünn 1893; Franz Machilek, Balthasar Hubmaier, in: Johannes Krauße (Hg.), Der Landkreis Friedberg. Ein Grundriß der Heimatgeschichte, Friedberg 1967, S. 327 f.; Zeman, The Anabaptists, S. 122–176; Christoph Möhl, Die Herren von Liechtenstein und die Wiedertäufer in Mähren, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 77 (1977), S. 119–172; Christof Windhorst, Balthasar Hubmaier. Professor, Prediger, Politiker, in: Hans-Jürgen Goertz (Hg.), Radikale Reformatoren. 21 biographische Skizzen, München 1978, S. 125–136; Ders., Hubmaier, Balthasar, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 15, Berlin/New York 1986/1993, S. 611–613; Hans-Jürgen Goertz, Hubmaier, Baltasar, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 3, Tübingen 42000, Sp. 1921 f.; Martin Rothkegel, Nikolsburger Reformation 1526–1535, Diss. Prag 2001. – Zdeněk V. Tobolka, Knihtiskař Simprecht Sorg-Froschauer, in: Časopis Matice moravská 53 (1929), S. 501–508; Václav Bok, Zum deutschsprachigen Buchdruck des 16. Jahrhunderts in den böhmischen Ländern, in: Hans-Bernd Harder/Hans Rothe (Hgg.), Studien zum Humanismus in den böhmischen Ländern (Schriften des Komitees der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung der Slawischen Studien 11), Köln/Wien 1988, S. 243–259, hier S. 255 f. – Zur antitäuferischen Politik Ferdinands I. im Jahr 1528: Eberhard, Monarchie, S. 247 f.
97 Christian Hege, Auspitz, in: The Mennonite Encyclopedia, Vol. I, Scottdale 21969, S. 192.
98 Christian Hege, Austerlitz, in: The Mennonite Encyclopedia, Vol. I, Scottdale 21969, S. 192 f.
99 Winkelbauer, Die Vertreibung der Hutterer, S. 210. – Zur Täufergemeinde in Hustopeče insgesamt: Hosák, Hustopecký okres, S. 50 (knapp); Ugo Gastaldi, Storia dell’Anabaptismo dalle origini a Münster (1525–1535), Torino 1972, S. 368–372 (eingehend); weiterhin: Wilhelm Thoma, Die Geschichte der Hutterer: Von den Anfängen der Täuferbewegung bis zur Gegenwart, Diplomarbeit Universität Wien 2008, S. 39–43; Peschina, Auspitz, S. S. 293–297.
100 Hege, Auspitz, S. 192; Wolfgang Schäufele, Das missionarische Bewußtsein und Wirken der Täufer. Dargestellt nach oberdeutschen Quellen (Beiträge zur Geschichte und Lehre der Reformierten Kirche 21), Neukirchen-Vluyn 1966, S. 157 f.
101 Hege, Auspitz, S. 192; Janáček, Doba předbelohorská I/1, S. 219, Anm. 61.
102 Andreas Osiander d.Ä. Gesamtausgabe, Bd. 7, hg. von Gerhard Müller/Gottfried Seebaß, Gütersloh 1988, Nr. 249, S. 56–65.
103 Zeman, The Anabaptists, S. 170, 222, 209.
104 Pánek, Moravští novokřtěnci, S. 252.
105 Leonard Gross, Jakob Huter, in: Hans-Jürgen Goertz (Hg.), Radikale Reformatoren, S. 137–145; Heinold Fast, Hutterische Brüder, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 15, Berlin/New York 1986/1993, S. 752–756. – K. A. Peter, The Dynamics of Hutterite Society, Edmonton (Alberta) 1980; V. Peters, Die Hutterischen Brüder 1528–1992, 1992¸ Werner O. Packull, Hutterite Beginnings, Baltimore/London 1995; Ders., Die Hutterer in Tirol. Frühes Täufertum in der Schweiz, Tirol und in Mähren, Innsbruck 2000; Winkelbauer, Die Vertreibung der Hutterer, S. 210. - Zu den Gruppierungen: Schäufele, Das missionarische Bewußtsein und Wirken der Täufer, dargestellt nach oberdeutschen Quellen (Beiträge zur Geschichte und Lehre der Reformierten Kirche 21), Neukirchen /Vluyn 1966, S.156.
106 Zu den Mennoniten allgemein: Hans-Jürgen Goertz, Mennoniten, in: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 5, Tübingen 42002, Sp. 1039–1044.
107 Kuča, Města a městečka II, S. 359
108 Zur Politik – speziell der Konfessionspolitik - Rudolfs II. allgemein: Karl Vocelka, Rudolf II. und seine Zeit, Wien 1985; Machilek, Böhmen, S. 146–148; Bahlcke, Regionalismus, S. 205–227, 254–259, 310–342 und öfter; Robert J. W. Evans, Rudolf II. a jeho svet. Myšlení a kultura ve střední Evrope, Praha 1997.
109 Peschina, Auspitz, S. 142 f.
110 Volker Press, Das Haus Liechtenstein in der europäischen Geschichte, in: Volker Press/Dietmar Willoweit (Hgg.), Liechtenstein – Fürstliches Haus und staatliche Ordnung. Geschichtliche Grundlagen und moderne Perspektiven, Vaduz/München/Wien 21988, S. 15–85, hier bes. S. 31 f., 42–44. – Zur bildungsfreundlichen Richtung der Böhmischen Brüder und zur Schule zu Ivančice: Machilek, Böhmische Brüder, S. 5 f. – Zur Bedeutung des Übertritts zum katholischen Glauben: Thomas Winkelbauer, Konfese a konverze. Šlechtické promeny vyznání v českých a rakouských zemích od sklonku 16. do poloviny 17. století, in Český časopis historický 98 (2000), S. 476–540; Karrieristen oder fromme Männer? Adelige Konvertiten in den böhmischen und österreichischen Ländern um 1600, in: Bronislav Chocholáč/Libor Jan/Tomáš Knoz (Hgg.), Mars Moravicus aneb Sborník příspevků, jež venovali prof. Dr. Josefu Válkovi jeho žáci a přátelé k sedmdesátinám, Brno 1999, S. 431–452, zugleich in: Frühneuzeit-Info 10 (1999), Heft 1/2, S. 9–20. – Zur Stellung der Liechtenstein in Mähren: Thomas Winkelbauer, Gundaker von Liechtenstein , ein österreichischer Aristokrat des konfessionellen Zeitalters (Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Erg.Bd. 34), Wien/München 1999; Ders., Gundaker von Liechtenstein als Grundherr in Niederösterreich und Mähren. Normative Quellen zur Verwaltung und Bewirtschaftung eines Herrschaftskomplexes und zur Reglementierung des Lebens der Untertanen durch einen adeligen Grundherrn sowie zur Organisation des Hofstaats und der Kanzlei eines „Neufürsten“ in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (Fontes rerum Austriacarum 3/19), Wien/Köln 2008.
111 Hustopečské pohledy, S. 31.
112 Franz von Krones, Adolf von Schwarzenberg, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. 33, Leipzig 1891), S. 259–262; Jan Paul Niederkorn, Die europäischen Mächte und der „lange Türkenkrieg“ Kaiser Rudolfs II. (1593–1606), Wien 1993.
113 Schriften der historisch-statistischen Section IX, S. 319–326; Schüller, Geschichte, S. 25–32; Gregor, Geschichte, S. 261–268; Peschina, Auspitz, S. 144–149.
114 Zur Bewertung von Stadtordnungen in der Frühmoderne am Beispiel von Policey-Ordnungen im Römisch-deutschen Reich allgemein: Wolfgang Wüst (Hg.), Die „gute“ Policey im Reichskreis. Zur frühmodernen Normensetzung in den Kernregionen des Alten Reiches, bisher 4 Bde., Berlin 2001–2008.
115 Hustopečské pohledy, Abb. 49, S. 31.
116 Schüller, Geschichte, S. 62; Hosák, Hustopecký okres, S. 31.
117 Schüller, Geschichte, S. 23; Hosák, Hustopecký okres, S. 31.
118 Die Geschichte der Stadt im Zeitraum 1600–1848 behandeln Metodej Zemek/Alena Zimáková in: Dies. (Hgg.), Hustopeče. Dejiny města, S. 39–104.


 





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